
was für ein Schmierentheater! Der DFB erweist sich als völlig unprofessioneller Alt-Herren-Verein. Weil man sich nicht an die eigenen Verträge halten will, nötigt man die Vertragspartner zum Verzicht. Tolles Geschäftsgebahren - na ja, was erwarten wir von einer Institution, die Schmiegelder zahlt, um eine WM auszurichten.
Neben dem DFB müssten ansonsten noch viele Sport-Journalisten und viele sogenannte "Fans" ihr Verhalten gründlich ändern. Ein echter Fan zeichnet sich dadurch aus, dass er oder sie zur Mannschaft steht. Vielleicht fragen wir uns mal, warum die deutsche Mannschaft nur punktuell entfesselt aufgespielt hat? Wer Angst vorm Scheitern haben muss, weil dann eine ungebremste Horde über einen herfällt, der kann auch nicht wirklich in den Zauberfußball einsteigen.
Was glauben wir Deutschen eigentlich, was uns zusteht? Immer ins Halbfinale zu kommen? Das war uns mit Jogi Löw auch nicht genug - da wurd auch die ganze Zeit gemeckert. Vielleicht schauen wir uns mal um, wie andere Nationen ihre Mannschaften feiern - egal wann und wo sie ausscheiden. Vielleicht nehmen wir uns mal ein Beispiel am Abstieg von Heidenheim aus der Bundesliga.
Der Trainer-Verschleiß in der Nationalmannschaft - alles toptoptop Trainer - ist jedenfalls ein Armutszeugnis. Deutschland muss mal lernen stilvoll zu scheitern und danach einfach mit denselben Leuten weiterzumachen. So wie wir im Scheitern agieren, hätten wir alle niemals laufen gelernt.
Schade, dass die Jounalistinnen und Journalisten bei diesem dämlichen Vorgehen auch noch mitmachen - ich mach schon lange bei den Spielen den (öffentlich-rechtlichen)-Ton aus, weil ich den Unsinn und die Respektlosigkeiten nicht ertragen kann.
Mülheim, 3. Juli 2026
Dr. Petra Sittart, fon 02 08 - 4 37 85 31, fax 02 08 - 4 37 85 35, petra.sittart@t-online.de